Der uralte Olivenbaum von Caria
Eine Wanderung zu einem der ältesten Olivenbäume Kalabriens. Einheimische in Caria berichteten mir von einem uralten Olivenbaum, der irgendwo in den Hügeln stehen sollte. Diese Erzählung ließ mich nicht mehr los. Also machte ich mich selbst auf die Suche.
Begleite mich auf meinem Spaziergang durch die Felder bis zum uralten Olivenbaum. Der schattige Weg führte mich zuerst vorbei an großzügigen Villen versteckt hinter großen Bäumen und langen Auffahrten, von Blumen und blühenden Büschen gesäumt.
Bis ich auf einen alten Weg stieß, der Richtung Küste führte. Neben dem Weg erstreckten sich die Oliven und Gemüsefelder, unterbrochen von brachliegenden Flächen auf denen sich Disteln, Farne und Gräser ausgebreitet haben.
Ich laufe an großen Agaven und stacheligen Kakteen vorbei, an einer malerischen Ruine eines kleinen Bauernhauses, nur die Mauern und das überwucherte Dach stehen noch.
Und da ist er in seiner vollen Pracht. Wer hat ihn wohl an diesem Ort gepflanzt?
Zum Glück kam ein guter Nachbar vorbei, somit konnte ich dieses Foto machen, erst so kann man die Dimensionen erkennen.
Faszinierend, wie der Baum gewachsen ist, der verwachsene Stamm nun ein Lebensraum vieler kleiner Tierchen.
Hoch in den Himmel streckt sich der schuppige Stamm.
Ich setzte mich auf eine Wurzel unter dem Baum und genoss Ausblick über die Felder.
Wilde Kräuter, stachelige Büsche und grüne Farne säumen die Böschung.
Schmetterlinge in allen Farben umschwirren die Disteln. das Foto eines Schmetterlings gelingt nur wenn man möglichst bewegungslos ausharrt, nach dem Pfauenauge Foto laufe ich weiter auf der Suche nach Schatten, es wird mir zu heiß in der prallen Sonne.
Auch die Schafe sind auf dem Heimweg. Der Schäfer und seine Hunde führen die Herde und ich lasse die Nachzügler zuerst vorbei, bevor ich weiter gehe.
Wieder kurz vor der Hauptstraße, lustig der Hund hebt nur müde den Kopf und lässt mich ohne bellen vorbei er kennt mich schon, gleich bin ich wieder im Ferienhaus zurück.